Das Foto Im Gemälde/I'm young and I deserve it, 2012

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Bildbeschreibung Bildbeschreibung

In diesem Heft erwarten dich:

   Fragen
   Gespräche
   Konflikte
   Momente
   Zweifel
   Geistesblitze
   Dummheiten
   Rastlosigkeit
   Leidenschaft
   Fehler
   Ignoranz

Ausgangspunkt:

Es fing damit an, dass ich über ein Problem stolperte. Ich bemerkte, dass mir die von mir gemachten Fotos mit der Zeit immer weniger Raum ließen, sie in Gemälde umzusetzen. Ich wunderte mich, was sich mit meinen Fotos verändert hatte.

Von diesem Ausgangspunkt stieß ich auf Folgefragen. Ich fing an zu überlegen: Was ist ein Foto eigentlich? Was ist die Aufgabe des Fotos, wenn man es in ein Gemälde transferieren will? Und vor allem, kann man das Foto im Gemälde nachher wiederfinden?

In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit den oben genannten Fragen; sowie mit zahlreichen anderen, die während der Untersuchung meinen Weg kreuzten.

Der Hauptfokus dieser Arbeit liegt jedoch auf der Frage, ob ein Foto, welches als Ausgangspunkt für ein Gemälde diente, im Foto wieder zu finden ist, bzw. ob es dem Gemälde überdies Interpretationsmöglichkeiten und fotospezifische Konnotationen beifügt.

Diese Arbeit besteht aus mehreren Teilen: Der Einleitung, die du gerade liest; einem Basisteil, in dem ich mich mit Fragen beschäftige, die ein Grundwissen formen, um sich der Thematik besser nähern zu können; einem Interviewteil, in dem ich das Thema mit anderen Künstlern erörtere; einem persönlichen Teil mit dem Titel „I’m young and I deserve it“, in dem ich ohne Rücksicht auf Verluste sage und behaupte was mir während der Untersuchung des Themas durch den Kopf ging; einem Fazitteil und einem Schlusswort.

Beim Lesen der Arbeit muss auf keine feste Reihenfolge geachtet werden, denn jeder Punkt ist ein neuer Anfang.

(Was ich eigentlich noch gerne beifügen würde, mir aber etwas absurd vorkommt, weswegen ich es in Klammern setze: Die meiste Zeit hatte ich großen Spaß beim Schreiben dieser Arbeit und beim Sammeln von neuem Wissen. Zwischendurch saß ich aber auch in großen Tälern, umgeben von Chaos und unüberblickbaren Bergen. Ich bereue Nichts und übernehme keinerlei Verantwortung für die Beständigkeit der folgenden Gedanken, allerdings versichere ich, ich glaubte an jeden für einen Moment.)

(Bachelor Thesis: Janna Banning, 2012.)

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